Geschichte

1877
Die Gründungsurkunde, die die Jahreszahl 1877 tragen müsste,
ist nicht mehr auffindbar. Die alte Fahne, die 1878 geweiht wurde, setzt das Jahr der Gründung voraus.
Auch die Handdruckspritze, die im Ortsteil Oberneuses steht, wurde in dieser Zeit angeschafft.

1945
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine bespannte Saug- und Druckpumpe neu beschafft. Sie steht im Gerätehaus, das 1957 gebaut wurde.
Nach dem Ersten Weltkrieg 1919 wurden zwei Feuerwehren geführt. Eine Freiwillige und eine Pflichtfeuerwehr. Letztere wurde aber bald wieder aufgelöst, weil die Freiwillige immer stärker wurde.
Vor dem Zweiten Weltkrieg 1939 wurde eine neuzeitliche Tragkraftspritze mit Anhänger angeschafft, dieselbe haben die amerikanischen Besatzungstruppen 1945 mitgenommen.
Sie tauchte trotz Nachforschungen nicht mehr auf. Eine einfache Einheitspumpe, die getragen werden musste, half zwei Jahre zu überbrücken, bis ein offener Anhänger die Feuerwehrmänner entlastete.1967 wurde ein neues größeres Feuerwehrgerätehaus gebaut, worin ein modernes Löschgruppenfahrzeug (LF8 mit 9 Mann Besatzung) untergestellt ist.
Auch ein Pulverlöscher (P 250) als Anhänger (jetzt noch Landkreiseigentum) ist hier stationiert.Burgebrach und Schönbrunn bilden hier eine Katastrophenschutzeinheit TLF 16-ÖSA und LF8 und P 250 für Benzin- und Ölalarm.
Die Freiwillige Feuerwehr Schönbrunn hat 8 Leistungsgruppen Stufe l-111/1 mit Erfolg abgelegt.Bereits im Jahre 1950 wurde hier ein Kreisfeuerwehrtag ausgerichtet, woran allerdings nur vier Feuerwehren und einige Gäste teilnahmen.
Die Schau Übung war auf dem alten Sportplatz, die Einsatzübung am alten Schulhaus.
Kreisbrandinspektor Georg Schwarzmann, Hirschaid, und sein Stellvertreter Schmitt, Naisa, zollten dem seinerzeitigen Kommandanten Martin Hümmer ein großes Lob für beide Übungen. (Nach der Vorschrift Teil l der Löschgruppen-Ausgabe 1949).
Martin Hümmer hat 1945 noch dem Kriege als Kommandant und ab 1952 als Kreisbrandmeister 16 Jahre die Wehr geführt und aufgebaut; als Bürgermeister und Kreisbrandinspektor das Löschgruppenfahrzeug angeschafft und das Gerätehaus gebaut.
Die Feuerwehrkommandanten, die seit dem vergangenen Jahrhundert bekannt sind, waren: Jäger, Wernsdörfer, Hollet, Scharf, Fröhling, Hümmer, Selig, Baier.

Zum Abschluss sei noch eine lustige Erinnerung aus Jägers-Zeiten aufgezeichnet:
Kommandant Jäger, von Beruf Schneider, ließ seine Feuerwehr zur Inspektion antreten.
Der Inspektor kam seinerzeit aus Lisberg und war von Beruf Schuhmacher.

Jäger: "Freiwillige Feuerwehr, Stillgestanden, nach rückwärts weggetreten!
Denn ein Schneider lässt sich von einem Schuster nicht inspizieren!"
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